Martin Leyer-Pritzkow - Kurator für neue zeitgenössische Kunst

Martin Leyer-Pritzkow, Kurator, zeitgenössische  Kunst, Curator, contemporary art, lecturer, accademia di Belle Arti di Venezia, Former, Artdealer, Stefan Demary, Thomas Ruch, Ausstellung, 2016, Düsseldorf, Martin Leyer-Pritzkow in der Ausstellung: Als Dripping ist das Universum entstanden - mit Arbeiten von Stefan Demary und Thomas Ruch, fotografiert von Hartmut Bühler 2016

 

 

 

Als junger Schüler am Gymnasium in Düsseldorf kam er durch seine Kunstlehrer Gerhard Richter und Konrad Fischer in frühen Kontakt mit der Weltkunst von morgen.

 

Nach Studium der Volkswirtschaftslehre und späterer Tätigkeit als Direktor einer der ersten Direktbanken in Deutschland machte er sich 1996 als freier Kurator und Kunstvermittler für zeitgenössische Kunst selbstständig.

 

Mit der Ausstellung „ Junge Figurative“ in München im Jahr 2001 war Martin Leyer-Pritzkow einer der ersten Kuratoren weltweit, die unter diesem Begriff eine neue junge Malerei präsentierten. Diese neue Bildsprache wandt sich dem Figurativen zu und überwand durch ihre Ausdrucksform die bisherigen Abgrenzungen zwischen figurativer und abstrakter Malerei.

 

Im Jahr 2000 präsentierte Martin Leyer-Pritzkow die Monographie über einen der Pioniere der Konzeptkunst. Adolf Bierbrauer zeigte seine Werke im Rahmen einer ersten großen Einzelausstellung im NRW Forum in Düsseldorf. Adolf Bierbrauer, ein Künstler, Musiker und Arzt malte bereits in den Jahren 1949 – 1954 seine „Hypnosebilder“ nach den Schilderungen der seinen Patienten im Trancezustand erschienen Bilder.

 

Damit war er einer der ersten Künstler weltweit, die Kunst als Heilinstrument einsetzten und die Bildideen des Patienten zur Grundlage des schöpferischen Prozesses machten. Durch diesen Vorgang wurden die Rezipienten selbst wiederum zum Teil des Kunstwerks. Bis heute eine einmalige Vorgensweise.

 

Adolf Bierbrauer war Nachbar und Zeitgenosse von Joseph Beuys in Düsseldorf-Oberkassel. Im Gegensatz zu Joseph Beuys arbeitete er als Künstler bis ins hohe Alter lieber im Verborgenen und hielt bis dahin seine Kunst für eine Privatsache.

 

Im Jahr 2005 erschien beim Prestel Verlag das von Martin Leyer-Pritzkow mit einem Kunstkritiker verfasste Buch „Das Kunstkaufbuch“. Es ist das erste Buch über die Qualitätsmerkmale der zeitgenössischen Kunst. Sie sind die ersten, die Qualitätskriterien definiert haben, mit denen sich spannende Kunst identifizieren läßt.

 

Neben zahlreichen Ausstellungen im In – und Ausland war Martin Leyer-Pritzkow von 1999 – 2008 Lehrbeauftragter an der Academia di Belle Arti di Venezia in Venedig.

 

In Düsseldorf bespielt Martin Leyer-Pritzkow den ältesten Off-room von Deutschland. Hier stellt er in unregelmäßigen Abständen für kunstinteressierte Menschen Werke musealer Qualität der mit ihm zusammenarbeitenden Künstler aus.

 

Martin Leyer-Pritzkow moderiert für kunstinteressierte Personen individuelle Atelierbesuche bei ausgewählten Künstlern nach Terminabsprache.

 

Darüber hinaus äußert sich Leyer-Pritzkow in ausgewählten Medien zu Entwicklungen und Tendenzen des internationalen Markts für zeitgenössische Kunst.


 

Mai 2017

 

 

 

 

 

Nachfolgend Interview von Martin Leyer-Pritzkow mit Christopher Griebel von München TV im Juni 2016 anlässlich der von ihm kuratierten Ausstellung H50 K21 in München.

 

 

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